Historie

Nach bereits zwei Jahren konnten viele Fortschritte erzielt werden. Auf dem Land der Organisation sind ein Wirtschaftsgebäude mit Büros, Lager- und Privaträumen und ein Stall für Ziegen entstanden. Farmmanager, Sozialarbeiter, Tierarzt, Ziegenhirten und Nachtwächter sind dort angestellt und leisten sehr gute Arbeit. Ebenso wie die Mitarbeiter des Gesundheitszentrums, das mit deinen 18 Betten und gut ausgebildeten Mitarbeiten schwere Krankheiten behandeln kann, bzw. die Patienten für den Transport in Zentren vorbereitet.

350 Projektfamilien (etwa 3.000 Menschen) wurden anhand von Kriterien wie Einkommen, Kinderzahl, Bildung und Ernährungszustand ausgewählt. Jede Familie hat jetzt einen eigenen Gemüsegarten, kann medizinische Seifen und Cremes herstellen und ist in der Pflanzung und Verarbeitung von Sojabohnen geschult worden. Auch wurden Aufklärungs-, Gleichstellungs- und Familienplanungsworkshops erfolgreich durchgeführt. Nach erfolgreicher Durchführung dieser und weiterer Seminare für Ziegenhaltung konnten so in mehreren Schritten Ziegen an die Kleinbauernfamilien abgegeben werden.

Weitere Ideen, die im Laufe der Zeit entstanden sind, wurden ebenfalls erfolgreich angegangen. Es gibt z.B. eine Honigproduktion, eine Schweinezucht sowie ein Mikrofinanzprogramm.

In der projekteigenen Förderklasse kann ein Grundschulabschluss nachgeholt bzw. wiederholt werden um es den Schülern zu ermöglichen auch weiterführende Schulen zu besuchen.

Die gute Arbeit hat dem Projekt einen großen Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung verschafft und so erreichen uns täglich Anfragen von Familien, die ebenfalls gerne in unser Programm aufgenommen werden wollen. Dies ist  aber nur begrenzt möglich, so werden pro Jahr ca. 60 neue Familien aufgenommen.