Projektidee

Der gemeinnützige Verein Schenke eine Ziege e.V. wurde 2006 von Vanessa Velte und Robert Wunderlich gegründet.

Nachdem sie während ihrer Freiwilligenarbeit viele verarmte Familien besuchten, setzten sie sich das Ziel, die Lebensbedingungen für die Bevölkerung in Uganda zu verbessern. Zum Zeitpunkt der Gründung 2006 bestand der gemeinnützige Verein aus 20 Mitgliedern und konnte zum 5-jährigen Bestehen sein 200. Mitglied in der Ziegenfamilie willkommen heißen. Die Ehrenamtlichen unterstützen unseren Verein mit ihren Spenden bzw. Mitgliedsbeiträgen, aber auch mit ihrer aktiven Arbeit für das Projekt in Uganda.

Um unsere Ziele umsetzen zu können, haben wir im Distrikt Kasese bisher 27,2 ha Land gekauft. Es wurde eine Ziegenfarm errichtet, die Ziegen an ausgewählte, bedürftige Familien abgibt. Um einen falschen Umgang mit den Ziegen zu verhindern und auch langfristig einen positiven Effekt zu erzielen, müssen die Familien vorher jedoch 1 Jahr lang über 50 Workshops besuchen, bevor sie ihre eigene Ziege erhalten.

Nach Erhalt der Ziege können sich die Familien gemeinsam mit ihren Nachbbarn eine eigene Ziegenzucht und so ein weiteres Standbein aufbauen. Mit einem Teil der Ziegenmilch können sie ihre Kinder ernähren. Somit wird nachhaltig dem lebensgefährlichen Eiweißmangel vorgebeugt, das Einkommen der Familien gesichert und ein höherer Lebensstandard erreicht.

Unsere Ziele: Gesundheit - Bildung - Einkommen

Um eine Ziege zu erhalten, müssen regelmäßig Schulungen und Workshops besucht werden. Diese werden von den einheimischen Angestellten durchgeführt. Beispiele dafür sind: Tierhaltung und Landwirtschaft, Hygiene, Ernährung und AIDS-Prävention. Erst nach einem Jahr und 52 absolvierten Schulungen wird die Ziege an die Familie abgegeben. Nach zwei Jahren muss ein Zicklein von der Familie an die Farm zurück gegeben werden, um den Fortbestand zu gewährleisten.

Um der Bevölkerung eine gute Bildung zu ermöglichen, wollen wir eine Sekundarschule mit Handwerksbereich bauen. Hier sollen Kinder und Jugendliche einen Schulabschluss erhalten und Berufe lernen, die in der Region gebraucht werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass sie sich lebensnotwendige Dinge wie Medikamente und Essen leisten können.